crimeatlas

Methodik & Quellen

Woher die Zahlen stammen

Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundesamts für Statistik. Sie erfasst polizeilich registrierte Straftaten nach Strafgesetzbuch, Betäubungsmittel- und Ausländergesetz nach einheitlichen Regeln in allen 26 Kantonen. Die Zahlen eines Kalenderjahres werden in der Regel Ende März des Folgejahres veröffentlicht.

Was die Zahlen nicht sagen

Registrierte Straftaten sind nicht mit tatsächlich begangenen Straftaten gleichzusetzen. Nicht jede Tat wird angezeigt; zugleich unterscheiden sich Anzeigeverhalten und Kontrolldichte je nach Delikt, Region und Zeitraum. Ein hoher registrierter Wert ist deshalb kein unmittelbares Maß für das persönliche Risiko.

Warum pro 1000 Einwohner

Absolute Fallzahlen bevorzugen große Kantone und eignen sich nur eingeschränkt für Vergleiche. Deshalb werden die Werte auf 1000 Personen der ständigen Wohnbevölkerung bezogen. Auch diese Kennzahl hat Grenzen: In Zentren mit vielen Pendlern, Touristen und Tagesbesuchern kann die tatsächlich anwesende Bevölkerung deutlich über der Wohnbevölkerung liegen und die Rate rechnerisch erhöhen.

Regionen und Gemeinden

Unterhalb der Kantonsebene verwenden wir die amtliche Bezirksebene des BFS – je nach Kanton Bezirke, Wahlkreise, Verwaltungskreise, Regionen oder Distretti. Neun Kantone kennen keine solche Gliederung; dort zeigen wir nur die Kantonsebene. Auf Gemeindeebene publizieren nur einzelne Kantone Kriminalitätsdaten. Wo nichts vorliegt, steht das da – geschätzt oder hochgerechnet wird nichts.

Kartengrundlage

Die Grenzen stammen aus den amtlichen Geodaten des BFS, aufbereitet über das Projekt swiss-maps von Interactive Things (BSD-Lizenz). Die Geometrie wurde topologiewahrend vereinfacht, damit die Karten schnell laden; gemeinsame Grenzen benachbarter Gebiete bleiben deckungsgleich.

Korrekturen

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